arbeit
der morgen beginnt euphorisch, lachen in der kehle, tanzen in den knien, eine zerplatzte papiertüte, frechheiten, gezügelte gier, der blick wieder frei und weit, die vernunft zurückgekehrt, mein maß das maß der welt mit allen rechten, die welt selbst offen und greifbar, präsent, flächen und räume, zu denen ich mich bewegen kann. die launen der anderen und ihre eigenarten schrullig und aber auch egal, unter mir die mir gleichen, meine basis, die mächtigen ohne angst zu nehmen, arbeit konzentriert und ernsthaft, in den pausen manchmal der umschlag der umgebung zur kulisse meines lebens, nur kurz, festgehalten in der erinnerung an den genuß, präzise und farbig. die fragen stillgestellt. die macht der anderen nehme ich nicht an. schuldlos. für heute.
gingerbox - 2. Mär, 23:31
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