de wüde mit ihrer maschin

brrn, brrn, beziehungsweise: wroom (schaltgeräusch) wrooooom. als mein kopf diesen traum das erste mal fabrizierte, hat er ihn mit einer riesigen bmw-maschine ausgestattet, die mir viel zu schwer war und immer umfiel. außer rufweite stiefelte ein mir sehr sympathischer herr davon, und was ich auch tat, ich kam mit dem motorrad nicht hinterher. hab' ich es also in den straßengraben geworfen, ihn darauf flugs eingeholt, an der hand genommen und mich mit ihm an einem kühlen nordseestrand hinter irgendeine düne verzogen.
heute nacht hatte ich ein kleines wildes moped, brauste wie auf der maturareise den anderen mädels davon, wollte noch die abkürzung über die tankstelle machen, bremste scharf in der kurve, dass das hinterrad nach vor kam, und schlitterte über den schotter, da hob sich vor mir die landstraße, in die ich gerade wieder einbiegen wollte. darunter wurden tunnel und katakomben sichtbar, kanalisation, lagerräume, ich warf das moped herum und versuchte, über die hinterhöfe der siedlungen zurück auf die straße zu kommen. da waren matschige flächen, große pflanzen, ein brett, das auf einen balkon führte, mein handgelenk drehte noch einmal kräftig am gas, dann fuhr ich hoch, und dort nahmen gerade zwei ältere italienerinnen ihren kaffee ein. und mir wurde klar, dass ich den weg auf die straße nicht mehr finden würde. später wurde ich dann ins wohnzimmer geführt, wo meine plötzlich aufgetauchte begleiterin mich daran hinderte, die damen auf die gräßlichkeit ihrer tapete hinzuweisen.
dann war fade out.
gingerbox - 6. Nov, 21:52
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