gutes buch

besonders am anfang, als er über die todeswünsche der kinder schreibt, eröffnet mir das buch manches neu. hin und her springt er in der folge, schwurbelt einiges verquast hin, was ganz einfach gesagt werden könnte, und auch die personen, die mit ihren anekdoten und schönen kleinen szenen vorgestellt werden, sprechen für meinen geschmack zu sehr eine einzige sprache: seine. wäre er nicht so ein sympathischer quatschi und offenbar herzensguter, jedenfalls höflicher mensch, wäre das wahrscheinlich nur schwer zu ertragen. aber ich würde es auch so gern glauben, dass irgendwo da draußen leute leben, die ihre verhältnisse und gefühle in diesem hohen, tiefgründigen ton besprechen.
gingerbox - 30. Nov, 18:33
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks