Sonntag, 18. Oktober 2009

aus dem archiv: london 2001 (vor dem anschlag)

to beat the shit out of sbd. to take the piss out of sbd.
hindsight (Emily)
wicket, cush, pocket (Paul)
"When there's grass on the wicket, it's cricket." (Uschi)
teenage angst (Charlie)
(to) kip
pimp, gang-rape, hooker
geezer (Charlie)
bishop & pawn -> prawn
booz(er)
love interest
über-, ersatz-
knock off
pun, till, tab, to stick it on the tab (Uschi)
to coin a phrase
bookish
top up, pop up, pop in, pop over
Y-fronts/thongs
nostalgia
latte (lahtee)
bugwheat (Aaron)
spunk (Joe)
"jusse-pekka"
spliff (Greg)
"Absolutely"
lock-in
penny dreadfuls

David Beckham as such
homeless (young) (women)
Bridget Jones & Captain Corelli
vintage clothes
Sirenengeheul
Julie Burchill
starbuck's et.al.
Soho, esp. Old Compton Street, Soho Square, TCRoad
"Cheers"
charities
William Hague, Anne Widdecombe, Tories as such
mixed race couples
mobile covers & ringtones
sky full of planes
bitter, chips & crisps
o sole mio glockenspiel
cookbook craze
flirts
Jack Dee & Graham Norton

Now you see them, now you don't.
They had the cake, and they ate it.

bat-eared, scrubbed

Donnerstag, 15. Oktober 2009

"sie wollte es selbst"

immer wieder könnte ich kotzen. wenn erwachsene männer kinder ficken, rechtfertigen sie sich immer mit dem selben argument:

"Aber es ist nicht notwendig so, dass manche Mädchen im Alter von 13 Jahren nicht genau wüssten, was sie tun, auch wenn es um Sex geht."

so verquast blubbert es zum beispiel aus aktuellem anlass aus rüdiger suchsland heraus, der auf der telepolis zwei mordsriemen schreibt, bis er doch noch kapituliert und geradezu zwanghaft sagen muss: "sie wollte es selbst." denn nichts anderes bedeutet dieser satz. ich darf das mal ausdeutschen:

gerade formuliert sagt suchsland: "manche mädchen im alter von 13 jahren wissen genau, was sie tun, wenn es um sex geht." dieser feuchte altherrentraum wird nicht dadurch wahrer, dass man ihn pseudokulturhistorisch herzuleiten versucht, zumal suchsland völlig offen lässt, was da zu wissen sei. ich schätze, er meint den code der "verführung" (houellebecq), die gesten, die man sich an jeder plakatwand abschauen kann, von fernsehen und internet ganz zu schweigen. die sind tatsächlich so banal, dass man nicht 13 jahre alt werden muss, um sie zu reproduzieren. offenbar vergibt sich aber auch ein gebildeter mann wie suchsland nichts, wenn er diese gesten als wissen um sex interpretiert. und dann stehen sie da mit großen augen und stellen sich dumm, die herren kinderficker, präsentieren sich als willen- und hirnlose anhängsel ihres schwanzes, die sich nicht anders zu helfen wussten, und halten sich auch noch für besonders potent.

dieser artikel ist in allem - im aufbau, im ansatz, in jedem detail - so widerlich, dass mich eine hilflose wut packt. so allein sind mädchen also in dieser welt (und jungs auch, dieser französische minister, wurde der schon davongejagt?), so egal sind sie diesen typen, dass es offenbar schon genügt, wenn ihnen "gar nichts geschah", um die "libertinage" der 60er und 70er zu glorifizieren.

ich sag ihnen was, ganz ehrlich, nur um zu zeigen, dass es mir nicht um eine tote moral geht: es wäre schön gewesen, sex von jemandem zu lernen, der es kann, auch schon mit 13. der wirkliches wissen hat und in der lage ist, zu sagen, was passieren wird, was es bedeutet und was man dabei empfinden kann, und der es einen erleben lässt. aber dazu müsste man sich zurücknehmen können, freundschaft und fürsorge empfinden und imstande sein, ein geschenk zu übergeben. und dazu werden diese arschlöcher nie imstande sein.

edit:
via mädchenmannschaft

Montag, 5. Oktober 2009

über die unsterblichkeit

das mit dem ausschlafen müssen wir noch üben, denn die plüschtiger sind dagegen bzw. können offenbar die uhr lesen: punkt halb sieben wollen sie gefälligst etwas in die näpfe. bin erst beeindruckt, merke dann aber, dass in der ganzen wohnung uhren herumstehen. nächster lernschritt: telefon abnehmen.

ein paar texte hab ich noch zu liefern für die firma, die sind so um 10 fertig. dann gehe ich zur post, in den park, in die apotheke, ins kaffeehaus. um 14 uhr liege ich wieder daheim auf dem sofa. anstrengend, die freizeit.

in der muckibude die selben trainer und neue kunden. ich bemerke erst durch die bewegung, dass ich mich selbst über die zeit vergessen habe. das ist nicht unangenehm, aber wahrscheinlich wäre es gut, mal wieder kontakt aufzunehmen. noch nie im leben war mir der blick dieser welt auf mich so egal wie jetzt. so vieles, das mich nichts angeht, und das meiste bedeutet nichts. seltsam. (ich bin offenbar noch immer sehr verliebt.)

liquid center

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