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    <title>liquid center (fließende inhalte in starren formen) : Rubrik:random acts of happiness</title>
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    <description>fließende inhalte in starren formen</description>
    <dc:publisher>gingerbox</dc:publisher>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-08T19:46:09Z</dc:date>
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    <title>liquid center</title>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5911414/">
    <title>der letzte tag der sommerferien</title>
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    <description>so fühlt es sich an, nach drei wochen draußen, in der luft und unterwegs auf den eigenen zwei beinen: als wären es sommerferien gewesen wie früher, tage und wochen ohne ende, uhr und fernseher, in glücklicher regression und sehr verbunden mit dieser großen runden kugelwelt. ob sich etwas davon in die arbeitszeit hinüberretten lässt?</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-30T16:55:00Z</dc:date>
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    <title>es gibt so tage</title>
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    <description>da träume ich davon, von einem wal aus sachertorte verschluckt zu werden und den dann von innen her aufzufressen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-31T20:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5819307/">
    <title>gebärden des sommers</title>
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    <description>heute seit ich-weiß-nicht-wie-lange wieder einmal einen brief geschrieben: h. hockt in lissabon und lernt seine herzenssprache neu, die adresse seiner gastwirtin hat er mir in seiner krakelig-kugeligen handschrift auf einem linierten zettel hinterlassen. seltsam ist es, mit jemandem zusammen zu sein, dessen handschrift man kaum kennt und noch weniger entziffern kann. ich hoffe, der brief kommt überhaupt an. &lt;br /&gt;
in der auffahrt des palais bei mir ums eck gibt es ein kleines café mit tischen und gartenmöbeln in sonne und halbschatten, dort habe ich mich hingesetzt und mit dem schweren kuli etwas unbeholfen das graue papier geprägt. auf der gartengarnitur neben mir saß ein paar mit tochter und sprach französisch und englisch miteinander und fand sich ganz großartig. herrenmenschen, geformt aus ballettunterricht und privatschule und erstklassigem, leichtem essen, denen nie etwas versagt worden ist und die ohne skrupel (sie) oder aus schlichter ignoranz (er) über leichen gehen würden, um ihre ziele zu erreichen. oder auch einfach nur, weil sie es können. laut waren sie, verwöhnt und völlig ahnungslos.&lt;br /&gt;
später ließ ich mir auf e.s balkon die sonne in die fratze scheinen. e. schob mir ungefähr ein kilo kuchen über den tisch und verputzte selber nicht weniger, einen eiskaffee kippten wir hinterher und wankten dann im zuckerschock hinunter zum zigarettenautomaten. &lt;br /&gt;
zu ihren füßen zwischen den pflanzen lag m. auf der isomatte, die haare auf dem scheitel zu einem dutt hochgebunden, und meditierte oder tat nur so, weil er in wirklichkeit schlief. wir waren uns einig, dass er eine alte, wiedergeborene seele sein muss, aber was er in einem früheren leben war, ist schwer zu sagen. &quot;elefant&quot;, sagte ich, aber sie lachte nur.&lt;br /&gt;
dann träumten wir wieder von einem ganz anderen leben.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-12T21:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5467174/">
    <title>rot ist dein name</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5467174/</link>
    <description>es gibt wenig kunst, die mich ruhig macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber jede arbeit von &lt;a href=&quot;http://www.anishkapoor.com/&quot;&gt;anish kapoor&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jede ein großes glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arvo pärt hat &lt;a href=&quot;http://www.amazon.com/Lamentate/dp/B000A69QCW&quot;&gt;musik &lt;/a&gt;zu einem objekt geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
brian eno passt gut dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schweigen dürfen. reden wollen.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-23T21:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5275556/">
    <title>warum nicht?</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5275556/</link>
    <description>leipzig?&lt;br /&gt;
in einem jahr?&lt;br /&gt;
man schickt mir fotos von frisch renovierten altbauwohnungen um kein geld. die stadt selber jubiliert gleich auf der startseite vom tollen wachstum der medienbranche, gut, ich kann gar nicht programmieren, aber eine schreibknechtin mehr, ist für die platz?&lt;br /&gt;
was verdient man dort überhaupt?&lt;br /&gt;
klein ist es halt, aber groß genug, vielleicht. meine wohnung in wien würd ich behalten, sie liegt gut und ist relativ billig, noch immer, immer mehr: so einen vertrag würde ich jetzt nicht mehr kriegen, und der ist nur fünf jahre alt. &lt;br /&gt;
endlich was anderes, endlich was neues.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-23T22:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5173661/">
    <title>leichter als luft</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5173661/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;312&quot; alt=&quot;01_ballon_16&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/01_ballon_16.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein schöner traum: auf der wiese stehen, nach oben schauen, und noch ganz tief über dem boden zieht der erste fesselballon hoch. und hinter im plötzlich viele, immer mehr, ein blubberndes blasenglück am himmel und eine große, übers gras laufende freude.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-06T21:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4948835/">
    <title>zwei jahre</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4948835/</link>
    <description>24. mai 2006, flughafen tegel. ein schlaks im anzug mit staubmantel und rollköfferchen stiefelt hinter mir auf die terrasse des cafes und fragt gleich, wenig überraschend, ob er sich  dazusetzen kann an den letzten freien tisch in der sonne. aber bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man macht smalltalk über die tagung, er fläzt im sessel, raucht zigarillos, ich frage, er redet, wir tauschen kärtchen, wir siezen uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bald kam das erste mail, dann viele weitere. dann vieles mehr. es wurde ein großes glück daraus und eine große leichtigkeit.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T21:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4501643/">
    <title>im bad</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4501643/</link>
    <description>schade, dass die digicam kaputt ist. der saunabereich des &lt;a href=&quot;http://www.mannheim.de/io2/browse/Webseiten/Freizeit/Schwimmen/Herschelbad&quot;&gt;mannheimer herschelbades&lt;/a&gt; wäre so viele bilder wert: die verrosteten armaturen, die wackeligen plastiksessel, das grau in den fugen, das &quot;spuckbecken&quot;, der tote wasserhahn, der grünspan, ... das alles hat so viel traurigen charme, dass einem &lt;a href=&quot;http://www.herschelbadmannheim.de/?id=5&quot;&gt;warm ums herz wird&lt;/a&gt;. hier ist saunieren noch nicht &lt;i&gt;wellness&lt;/i&gt;, sondern die natürliche beschäftigung alter männer, die ihren frauen beim samstäglichen putzen nicht im weg sein sollen. nackte herren in badelatschen, die lesebrille auf der nase, erklären dem neuling gern, wo sich alles befindet, und am ende des tages weist der müde bademeister den weg in den &quot;fönraum&quot;, ein zimmer mit zwei festmontierten heißluftgebläsegeräten, an deren gitterabdeckung sich der staub der jahre festgewebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danach wollte ich in ein richtig deutsches lokal mit schwarzem holz an den wänden und butzenglasscheiben. gleich gegenüber gabs eines, dort hab ich die beste bratwurst meines lebens gegessen und ein flaumiges handgestampftes kartoffelpüree mit sauerkraut. winter, so mag ich dich.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-02T22:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4158662/">
    <title>in der nacht, in der nacht kamen diebe</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4158662/</link>
    <description>viel schönes besingen die dichter am zusammenschlafen, ich auch, heute zum beispiel, dass man einander alle alpträume gleich nach dem gnädigen hochschrecken erzählen und außerdem des morgens mit berichten über die nächtlichen aktivitäten des andern erheitern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht schön, sondern eher zum weinen fand ich nämlich, dass mir das hirn im traum nicht nur den österreichischen literaturfaun wendelin schmidt-dengler in begleitung von zwei revuegirls auf einer showbühne einspielte, sondern mir dann noch einen junky begegnen ließ, der sich im schneidersitz über den zebrastreifen zu quälen versuchte. seine schienbeine waren schwarzblutig und offen bis zum knochen, der kopf spitz, die ganze gestallt zerkrümmt und unauflöslich verknotet, was an sich schon deprimierend genug war. leider wurde mir dazu ein text vorgetragen, der jedem hochglanzboulevardjugendmagazin alle ehre gemacht hätte: &quot;frank (32), status: am ende. in seinem gesicht wird langsam ein mädchen sichtbar, das immer verrückter wird. zumindest kann er seine schulden abstottern. vatertag.&quot; am morgen dann der gedanke, dass das vice-magazin eine bildergeschichte machen würde: junkies aus unterschiedlichen städten, new york, bratislava, taschkent, stockholm, shanghai. alle mit polaroid-foto und kurzportrait (&quot;status: am limit&quot;). (haben sie wahrscheinlich schon gemacht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viel lieber hörte ich da schon, was mir h. an einem anderen morgen erzählte - ich hätte ihn in der nacht geweckt und auch gleich energisch versucht, ihn wachzuhalten: &quot;wachbleiben!&quot; immer hilfreich der tipp, den ich nachschob: &quot;nicht die augen zumachen.&quot; leider gelang es mir offenbar selber nicht ganz, denn ich murmelte noch: &quot;zu spät...&quot; und schlief wieder ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;ich hab mich gefragt, ob du dir vielleicht selber im schlaf witze erzählst&quot;, meinte der herr h. dazu, der kecke kerl.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-12T18:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4044456/">
    <title>berlin, warum nicht?</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4044456/</link>
    <description>plötzlich sachen sagen wie &quot;der markt ist in bewegung. in wien tut sich nichts, aber in berlin und in hamburg, da gäbs schon einiges.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder, nach so langer zeit wieder denken: was hält mich hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die liste (aus kindertagen) der dinge, die mitgenommen werden müssen. &lt;cite&gt;ich war nie so glücklich wie zu der zeit, als ich mein ganzes zeug in meinem rucksack untergebracht habe.&lt;/cite&gt; (bücher: die odyssee und josef winkler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles tut sich auf.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-06T21:45:00Z</dc:date>
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