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    <title>liquid center (fließende inhalte in starren formen) : Rubrik:fluessig lesen</title>
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    <description>fließende inhalte in starren formen</description>
    <dc:publisher>gingerbox</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-10-29T10:58:08Z</dc:date>
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    <title>liquid center</title>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/6016574/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=76633839&amp;b=1&quot;&gt;&lt;i&gt;schiefgelesen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br...</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/6016574/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=76633839&amp;b=1&quot;&gt;&lt;i&gt;schiefgelesen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
oder lieber&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=13419536&amp;b=1&quot;&gt;&lt;i&gt;unfrisch&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;?</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T08:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5927968/">
    <title>kulturelle miscellen</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5927968/</link>
    <description>mal überlegen: welcher verlag wäre imstande, die schlacht zwischen &lt;a href=&quot;http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462041125&quot;&gt;kiepenheuer &amp; witsch &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23396-6&quot;&gt;hanser &lt;/a&gt;um den moster&lt;strike&gt;truck&lt;/strike&gt;roman der saison zum dreikampf aufzupumpen? wer hat einen mehrtausendseitigen wälzer eines tragisch verstorbenen herrn in der schublade und zimmert drumherum auf die schnelle auch noch einen mitmach-leseplan mit blog, community und allem pipapo (&lt;a href=&quot;http://www.unendlicherspass.de/&quot;&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.zwei666.de/&quot;&gt;2&lt;/a&gt;)? suhrkamp? residenz? klett-cotta? ich weiß nicht. was ich noch weniger weiß: was soll ich denn jetzt lesen? für beide habe ich auch in der bildungskarenz nicht genug zeit. vielleicht ganz was anderes - den proust?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****&lt;br /&gt;
am wochenende in linz gewesen, um bei der ars elektronic etwas über &lt;a href=&quot;http://www.aec.at/index_de.php&quot;&gt;&quot;human nature&quot;&lt;/a&gt; zu erfahren. das glückte auf paradoxe weise, denn die menschliche natur ist ja erstaunlich beharrlich in ihren vorlieben und ihrer funktionsweise. als am nachmittag die tierpuppen durch die stadt bewegt wurden, die am abend in der &lt;a href=&quot;http://www.klangwolke.at/&quot;&gt;klangwolke &lt;/a&gt;ihren auftritt haben würden, war tout linz auf den beinen, inklusive kind und kegel und internationalem logisgast, und blinzelte begeistert. die wahrnehmung von puppen - und von tierpuppen in noch größerem maß, besonders wenn die menschen sichtbar sind, die sie bewegen - springt ständig zwischen natur und kunst hin und her. dass etwas von menschen erschaffenes &quot;wie lebendig&quot; wirkt, ist ein so großes vergnügen, weil es vergessen lässt, dass die kontrolle über die natur/die natürlichen lebewesen ein akt der herrschaft ist. in der tierpuppe kann ich das rätselhafte anderssein des tierischen verhaltens genießen, ohne am tier schuldig zu werden. denn jedes lebende tier, mit dem ich interagiere - sei es aus wirtschaftlichen gründen oder zum bloßen vergnügen - zeigt mir immer auch seinen charakter, seine freude und seinen schmerz, in denen ich meinen eigenen charakter und meine emotionen wiedererkennen kann. gleichzeitig bleibt es mir zu einem gewissen ausmaß immer fremd und verfügt, insbesondere als &quot;wildes tier&quot;, über eine autonomie, die mich beunruhigen muss, weil sie der sprache nicht zugänglich ist. (anders gesagt: wenn der löwe auf dich zurennt, ist es nicht klug, mit ihm diskutieren zu wollen.) diese autonomie hat die puppe nicht, und sie fasziniert uns, weil wir das aus irgendeinem wahrscheinlich im reptiliengehirn angesiedelten instinkt heraus nicht ganz glauben können. wir vertrauen darauf, dass die gesten des angriffs, die die puppe vollführt, keine bösen folgen haben werden, wir genießen unsere instinkte und können das, weil der verstand uns beruhigt: es ist alles nur theater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
umso langweiliger fand ich deshalb auch den &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/37/ars-electronica-eroeffnung&quot;&gt;geminoiden&lt;/a&gt;: eine menschenpuppe, deren antworten von einem dem blick des ihr gegenübersitzenden menschen entzogenen dritten in ein mikrofon gesprochen wurden. hier ging es nur um die technische kunstfertigkeit, einem gerät auch unwillkürliche menschliche bewegungen beizubringen, denn die sprache stammte von irgendeinem xandl aus alhaming, der sich gerade einen platz am eingabeterminal erkämpft hatte. die szenerie erinnerte mich an kirtag und prater und, wie so vieles im ars elektronica center, an das 19. jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das muss gar nichts schlechtes sein: arthur gansons arbeiten, insbesondere die &lt;a href=&quot;http://www.aec.at/center_exhibitions_project_de.php?id=6&quot;&gt;betonmaschine&lt;/a&gt;, vermitteln ein gefühl davon, wie einfache mechanik die grenzen meiner wahrnehmung ebenso wie meiner vorstellungskraft überschreitet. das hat nichts mit digitalem leben oder mensch-maschine-interfaces zu tun, nichts mit cyborgs (hallo 90er-jahre!) und nichts mit genetik. es zeigt nur, dass mechanik das ganz andere ist, das wir schon länger kennen, als wir meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;klangwolke09-jpg&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/klangwolke09-jpg.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T17:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5856686/">
    <title>erklärt pamela</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5856686/</link>
    <description>zweimal hatte sie versucht, &quot;das buch der unruhe&quot; zu lesen, aber nie einen zugang dazu gefunden und es schließlich enttäuscht und etwas verärgert weggelegt, erklärt pamela. deshalb erschien es ihr schließlich doch akzeptabel, ein buch eines italieners über lissabon zu lesen, zumal ihr freund es schon auf dem nachttisch liegen hatte und seine portugiesische gastwirtin begeistert davon war. sie las also antonio tabucchis &quot;lissaboner requiem&quot; an einem heißen sonntag nachmittag zu ende und versuchte seither zu verstehen, warum diese literatur so stark auf sie wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie wusste, mit welchem kalkül der text gebaut worden war, erklärt pamela. sie konnte die postmodernen spielereien erkennen, die referenzen auf andere texte und autoren, und sah, dass sich hier kein bedrängtes herz luft verschaffte, sondern ein wacher geist kulissen gebaut hatte, um seine figuren darin auftreten zu lassen. gleichzeitig empfand sie bei der lektüre und auch danach eine wohltuende körperliche traurigkeit, die ihr ermöglicht hätte, jederzeit loszuweinen. sie dachte an ein fernsehinterview mit michael caine, in dem er seine methode erklärte, auf kommando vor der kamera weinen zu können. er benutzte dafür ein bestimmtes trauriges ereignis, beziehungsweise die erinnerung daran, die er so steuern konnte, dass er die damit verbundenen gefühle zu jedem gewünschten zeitpunkt empfinden und auch wieder beenden konnte. pamela fragte sich, ob dieses buch ein solcher &quot;trigger&quot;, ein auslöser für sie sein könnte. als sie einmal auf dem fahrrad saß und also unbeobachtet war, dachte sie &quot;isabel&quot; und &quot;wie hieß dieser andere typ, der freund, irgendwas mit t&quot;, sie dachte daran, dass beide tot waren, sie dachte an das zerfallene haus, und tränen liefen ihr über das gesicht, aber sie wusste nicht, ob es tränen der trauer oder tränen des glücks waren. das fiel ihr in letzter zeit ohnehin zunehmend schwer zu unterscheiden, erklärt pamela. dann stellte sie das weinen wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pamela starrte auf die seiten und versuchte, das geheimnis dieser sätze zu verstehen. tabucchi verwendete gerne satzgirlanden, verband mit beistrichen, was durch punkte voneinander getrennt werden könnte oder sogar sollte, sie machte das selbst manchmal ganz gern, beim lesen ging es ihr allerdings auf die nerven, erklärt pamela, und sie fragte sich, ob es die dadurch ausgelöste atemlosigkeit sei, die dennoch diese starke reaktion verursachte, dass man im wortfluss des erzählers mitschwamm und darin so geborgen war, dass man die gerüste der persönlichkeit aufgeben und ganz empfindung sein konnte, vielleicht war es das. natürlich waren da auch die vielen motive von trauer und verlust, erklärt pamela, aber die wurden sehr ruhig und fast sachlich beschrieben. es beeindruckte sie, dass tabucchi davon erzählen konnte, ohne kitschig zu sein. so empfand sie es jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am öftesten rief sie sich die episode im &quot;requiem&quot; in erinnerung, in der der erzähler eine verfallene villa besucht, in der er offenbar mit ihm lieben menschen gelebt hat. er legt sich in ein bett, in dem er früher oft gelegen ist, und starrt in den himmel über ihm. längst ist das dach zerstört und das haus eine ruine, dem zerfall preisgegeben, aber sie meinte, wie er das blau des himmels zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
häuser sind abbilder der seele, erklärt pamela, und dieses bild war, als stammte es aus einem traum. sie wusste, dass man nachts aus harmlosen träumen in tränen aufwachen konnte und nichts dabei beweinte, als nur, seine eigene existenz in all ihrer schutzlosigkeit empfunden zu haben. vielleicht war es das, erklärt pamela, aber sie sagt nicht weiter, was sie damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
antonio tabucchi, &quot;lissaboner requiem&quot; und &quot;erklärt pereira&quot;, beide übersetzt von karin fleischanderl, dtv.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-02T15:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5462722/">
    <title>noch mehr bücher</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5462722/</link>
    <description>nicht so dollo: &lt;a href=&quot;http://www.dumont-buchverlag.de/sixcms/detail.php?id=837&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt;. weiß gar nicht, was der mann mir sagen will. außer, wen er alles so getroffen hat in lateinamerika, und das ist mir doch ein bissl zu wenig. wenn man ihn live hören will, kann das aber ganz gut gehen, denke ich, denn aufmerksam geworden bin ich auf ihn durch eine radiosendung, in der er sehr witzig und ganz überzeugt von seinem leben erzählte (podcast &lt;a href=&quot;http://gffstream-2.vo.llnwd.net/e1/imperia/md/audio/podcast/import/2008_11/2008_11_11_12_02_26_podcasteinszueinsdertalkmitand_a.mp3&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). erst war ich fast beseelt - man ist ja so dankbar, wenn ein autor gut reden kann -, später immer ambivalenter:&lt;br /&gt;
&quot;was glaubst du, wie lang könnte man ihn um sich herum ertragen?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;ich schätze, zwei abende.&quot;&lt;br /&gt;
schätze ich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/hacke.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;hacke&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/hacke.jpg&apos;,400,400);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/hacke_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
ganz wunderbar hingegen das hier: ein vademecum häuslicher heiterkeit, zum schmunzeln einlädt und mit feiner und doch liebevoller klinge den alltag beschreibt. oder, mit anderen worten: &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/suche/0/10/hacke/&quot;&gt;mehr als bello&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-21T20:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5428979/">
    <title>die merowinger</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5428979/</link>
    <description>&lt;i&gt;Es war sich Pelimbert bis in den untersten Wurzelgrund seines Denkens - den er in seiner Einsamkeit nicht selten erreichte - darüber im Klaren, daß die Art, wie jene Zeit, die nun heraufkam, das Leben betrieb, hierin bis zu einem Grade der Lächerlichkeit gelangt war, auf welchen ein Mensch, dem das blinde Schicksal nun einmal das zur Notdurft Erforderliche zugeworfen hatte, nur damit antworten durfte, daß er sich jeder wie immer gearteten Tätigkeit enthielt, um nicht durch sie eine bereits unwürdige und abstoßende Lächerlichkeit noch zu vermehren. Denn in ihr würde nunmehr, und für eine lange Zukunft, alles und jedes enden müssen: die Ernsthaften und die Arbeitsamen, die Strebsamen und gar die Erfolgreichen und Arrivierten mit allem ihrem Kram. So galt es denn, rechtzeitig jedermann hinauszuwerfen, in gelassener Haltung auf dem Sofa oder vor der leeren Schreibtischplatte zu verweilen, neben jenes oder auf diese die Flasche zu stellen und so zu verharren, gewissermaßen in Mission Null, die einem Menschen heute allein dadurch schon diskret aufgetragen ist, wenn er zu essen bekommt, ohne zu strampeln. So dachte Pelimbert, und hielt sich (wie uns scheint übrigens mit einigem Rechte) keineswegs für einen Nihilisten, sondern eher für einen Bewahrer, der allein damit, daß er der alles zerfressenden Lächerlichkeit seinen Beitrag verweigerte, durchaus genug geleistet zu haben vermeinte.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-06T20:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5356985/">
    <title>gutes buch</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5356985/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;293&quot; alt=&quot;knacks&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/knacks.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besonders am anfang, als er über die todeswünsche der kinder schreibt, eröffnet mir das buch manches neu. hin und her springt er in der folge, schwurbelt einiges verquast hin, was ganz einfach gesagt werden könnte, und auch die personen, die mit ihren anekdoten und schönen kleinen szenen vorgestellt werden, sprechen für meinen geschmack zu sehr eine einzige sprache: seine. wäre er nicht so ein sympathischer quatschi und offenbar herzensguter, jedenfalls höflicher mensch, wäre das wahrscheinlich nur schwer zu ertragen. aber ich würde es auch so gern glauben, dass irgendwo da draußen leute leben, die ihre verhältnisse und gefühle in diesem hohen, tiefgründigen ton besprechen.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T17:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5305373/">
    <title>ganz okeyes buch</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5305373/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://zsolnay.at/index.asp?task=60&amp;isbn=3-552-05440-5&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;198&quot; alt=&quot;978-3-552-05440-0_284311748-56&quot; width=&quot;120&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/978-3-552-05440-0_284311748-56.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur schade, dass die ehrgeizige frauenfigur eine rechte politikerin ist. &lt;br /&gt;
da vermischt sich die kritik an der &quot;unaufrichtigen&quot; politik mit kritik an politischer haltung.&lt;br /&gt;
hätte aber auch gröber schiefgehen können.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T22:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5289713/">
    <title>gutes buch</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5289713/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.voland-quist.de/website/index.html?buecher/buecher.php?reihe=sonar&amp;isbn=9783938424_278&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;365&quot; alt=&quot;9783938424_278&quot; width=&quot;320&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/9783938424_278.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schnell. hart. tapfer.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-30T21:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/5193444/">
    <title>gutes buch</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/5193444/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=12508&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;328&quot; alt=&quot;12508&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/liquidcenter/images/12508.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-15T20:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4675542/">
    <title>wow</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4675542/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.fahrenheitverlag.de/&quot;&gt;geile verlagsästhetik&lt;/a&gt; (reinklicken bitte): ich krieg herzklopfen. mal sehen, was die bücher können.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-04T13:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/4664824/">
    <title>(vermischtes am vorabend)</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/4664824/</link>
    <description>wenn ein autor oder auch sein verlag einen titel wählt wie &quot;ohrenberg oder der weg dorthin&quot; erlaube ich mir, arno schmidts studie zu karl may &quot;sitara und der weg dorthin&quot; daneben zu legen. die muss ich allerdings zuerst bestellen, was den jungen buchhändler am telefon fast aus der rolle fallen und ein kurzes verschwörerisches geplänkel anstimmen lässt, weil ich ihn nach einer anständigen hardcover-ausgabe frage und er mir aber leider, leider nur ein fischer-tb anbieten kann, das dann sogar noch dm- und schilling-preise am rücken hat und im impressum die rührende ziffer 1998 aufweist: wen liest man den weniger, schmidt oder may? oder beide? schmidt jedenfalls, auch wenn der buchhändler es sich wünscht, wird wohl nicht &quot;in mode geraten&quot;, wie auch immer. jedenfalls hat es mir die vergangenen zwei tage viel freude bereitet, mit herrn s. die ergebnisse der may&apos;schen sexualfixierungen im scheinbar so erotikfreien wilden westen und osten aufzuspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
popps &quot;ohrenberg&quot; wiederum, der titelgebende graf, lebt in einem turm, den er von den russen übernommen hat, im ehemaligen &quot;roten&quot; teil deutschlands und funkt seine weisheiten in den schweigenden weltäther. mit dem schmidt&apos;schen interpretationsmodell gelesen ist das ein rundum gelungenes bild. zwar steht der turm noch (popp ist jahrgang 1978, die sorge um standfestigkeit dürfte sich ihm noch nicht aufgedrängt haben), aber was aus diesem turm herauskommt, ist recht absurd und unbedeutend und dem autor auch keiner darstellung wert. im innern: erinnerungen, viele kluge gedanken und nichts zu essen, nur mineralwasser. wie in thomas stangls &quot;der einzige ort&quot; ist der orient übrigens auch für ohrenberg der ort der selbsterfahrung etc. pp., man muss sich das alles nochmal schön sauber herzitieren. bon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann gibts da noch aschmann, der auf dem weg zu ohrenberg ist. weils im titel &quot;oder&quot; heißt, könnte man vermuten, es gälte sich zu entscheiden: ohrenberg? oder der weg dorthin? was wäre ihnen, verehrter leser (die frauen dürfen sich hier nicht mitgemeint wähnen), denn lieber? aschmann hat die sehr konkreten dinge hinter sich, vor allem die erwerbsarbeit, und eine mehr als umständliche reise zu bewältigen. ich verrate es: die beiden treffen sich nicht, aber kommen sich sehr nahe. ein entwicklungsroman, meine herren, das beste, was ich seit langem gelesen habe. auch popps gedichte sind meisterhaft.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T17:01:00Z</dc:date>
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    <title>schönen dank auch!</title>
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    <description>und schon wieder ein &lt;a href=&quot;http://www.news.at/profil/index.html?/articles/0735/560/182406.shtml&quot;&gt;grund&lt;/a&gt;, um die peter-handke-bücher zu ignorieren.</description>
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    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-26T13:54:00Z</dc:date>
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    <title>disgrace</title>
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    <description>&quot;for a man of his age, fifty-two, divorced, he has, to his mind solved the problem of sex rather well.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit diesem satz beginnt coetzees &quot;schande&quot;, und was für ein großartiges buch das ist, hab ich erst &lt;strike&gt;gestern&lt;/strike&gt; neulich beim erzählen so richtig gemerkt. es geht darin, kurz gesagt, um einen unilehrer für literatur in südafrika, der feststellen muss, dass er mit niemandem kommunizieren kann. durchexerziert wird das anhand der Anderen, der weißen frauen und schwarzen männer, mit denen er im laufe der geschichte in kontakt tritt: seiner lesbischen tochter, seiner studentin (mit der er eine kurze affäre hat), dem nachbarn seiner tochter, den er verdächtigt gewusst zu haben, dass sie überfallen und vergewaltigt werden würde. aber auch im eigenen milieu klappt es nicht: die affäre trägt ihm ein disziplinarverfahren ein, und als er sich weigert, die codes der distanzierung zu verwenden, die ihm ein weiterarbeiten möglich machen würden, muss er sich aus dem betrieb zurückziehen. dass seine studierenden byron nicht verstehen, überrascht da nur mehr wenig und ist höchstens überraschend beiläufig erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich finde die idee charmant, eine figur mit allen soziologischen merkmalen der herrschaft auszustaffieren - weiß, männlich, heterosexuell, akademisch - und sie einfach alt werden zu lassen: das genügt, um sie zu demontieren. wie tapfer dieser mr. lurie damit umgeht, immer weiter an den rand zu rutschen und immer weniger zu verstehen, gefällt mir. auch das &quot;problem sex&quot; hat er, anders als er denkt, natürlich nicht &quot;gelöst&quot;, sondern am sex wird nur augenfällig, wie sich sein status verändert. kauft er sich zu beginn regelmäßig und sehr hygienisch bei einer prostituierten ein, so ist die affäre mit der studentin schon beunruhigender, von einer leidenschaft getrieben, die er vor dem tribunal zwar verteidigt, die er aber schon als literarisch erkennt. der sex mit einer bekannten seiner tochter überrascht ihn dann selber, weil er die frau eigentlich nicht attraktiv findet und er sich mehr dreinfindet, seine rolle ihr gegenüber zu spielen, als dass er wirklich aktiv begehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
still wird es um ihn herum, obwohl das gerede immer lauter wird. ganz sachlich, ganz nüchtern erlebt er das.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T18:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/3513479/">
    <title>huch! ein stöckchen!</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/3513479/</link>
    <description>frau arboretum, machen sie doch sowas nicht - mir ein &lt;a href=&quot;http://arboretum.blogger.de/stories/743824/&quot;&gt;stöckchen &lt;/a&gt;zuwerfen, in meinem alter (knapp 700 tage and counting)! würd ich nicht regelmäßig bei ihnen reinschaun, ich hätte ja nicht mal mitgekriegt, dass sie mich gebeten haben: hier tut sich zu wenig, als dass ich mit sowas je gerechnet etc. etc. (errötend ab)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
na gut: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Gebunden oder Taschenbuch?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
TABU, noch. taschenbücher wollen bearbeitet werden und gewinnen mit gebrauch. bei gebundenen büchern beschleicht mich ehrfürchtiger fetischismus, da wird dann -&gt; der schutzumschlag vor transport abgenommen und nur mit bleistift reingeschrieben. mühsam. aber: gebundene sind leichter zu lesen und liegen besser in der hand. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Amazon oder Buchhandel?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
wer oder was ist amazon? im ernst: das ist mir zu fad. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lesezeichen oder Eselsohr?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
bücher werden aufgeschlagen auf den bauch gelegt oder kriegen für den transport irgendetwas zwischen die rippen geklemmt. am besten: sich die seite merken. fast so gut: dem taschenbuch dort den rücken brechen, wo man gerade liest - beim nächsten öffnen fällt es fast von selbst in die richtige position, und der rücken riffelt sich im laufe der lektüre langsam auf, so dass man seinen fortschritt beobachten kann (-&gt; sanduhrprinzip; -&gt; leistungsdenken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;ganz anders: belletristik ist originalsprachig (deutsch, englisch, spanisch), innerhalb dessen nach gattungen (prosa, lyrik) sortiert. das gleiche bei übersetzungen. sachbücher sind thematisch geordnet: literaturwissenschaft, politik, philosophie, kunst, das übliche blabla eben. essayistik. stapeltitel sind hingegen die gelben und orangen reclams und die dunkelblauen suhrkamp-bände, da liegt kraut und rüben durcheinander. ist ja auch nicht so viel, als dass man nicht wüsste, wo was steckt.&lt;br /&gt;
zuletzt hab ich den stapel am fußboden aufgelöst und alles einfach in die regale geschoppt. die beschriebene ordnung ist seither genau genommen nur mehr als idee vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Behalten, wegwerfen oder verkaufen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
behalten oder wegwerfen, wenns wer will verschenken. aber bitte kein herumeiern.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
wer wirft denn schutzumschläge weg? da fällt mir eine geschichte ein, die mir einmal ein antiquar erzählt hat: ein mann hat sein ganzes leben lang alle bücher zum buchbinder getragen und sie neu binden lassen, so dass er zum schluss mehrere hundert oder gar tausend mit ausnahme vom format gleich aussehende bände zuhause stehen hatte. die erben wollten die bibliothek nach seinem tod versilbern, aber die bücher waren natürlich praktisch wertlos. ein buch ohne einband und schutzumschlag ist eben keines (genau genommen gehört auch die rückenprägung dazu, wenn man mich schon fragt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
siehe oben. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kurzgeschichten oder Roman?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
anthologien verursachen mir gänsehaut, wenn ganz verschiedene schreibweisen in einem band zusammengestopft werden. kurzgeschichten können sehr schön sein, luftig und flüchtig wie tee und gurkensandwiches.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Harry Potter oder Lemony Snicket?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
sack reis oder fahrrad?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
man ist immer müde. nein, alles hat seine bögen, und die sollte man irgendwie zuende bringen können. möchte ich jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht war dunkel und stürmisch oder Es war einmal?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
keine krimis, keine märchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kaufen oder Leihen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
kaufen. ein buch, das man nicht auf dauer in sein haus aufnehmen will, sollte man gar nicht nach hause tragen. aber vielleicht liegt es nur daran, dass meine freundinnen alle nichtleserinnen sind, da ist es schwer zu tauschen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Neu oder gebraucht?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;es ging finanziell gottseidank immer, daher: neu kaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
rezension, verlagsname, stöbern (ein hässliches wort übrigens, das ich ausnahmslos nur im zusammenhang mit büchern gehört habe, so hässlich, dass ich nicht mal die etymologie nachschauen will).&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
bitte türen schließen? das ende muss zum buch passen, je nachdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Morgens, mittags oder nachts lesen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
abends und nachts. oder, wenn das buch das verträgt, unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einzelband oder Serie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
das erinnert mich daran, dass herr goncourt neulich das schöne wort &quot;groschenheft&quot; verwendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lieblingsserie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
scrubs. oder little britain. (hehehe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welches Buch lesen Sie gegenwärtig?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
gegenwärtig lese ich mein geschreibsel hier, aber ansonsten &quot;cool&quot; von poschardt, &quot;mara kogoj&quot; von vennemann und fahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
außerdem wollte ich ja mal eine &quot;aller zeiten&quot;-liste machen, weil diese phrase seit gefühlten fünf jahren für jeden schmonzes verwendet wird. (platz 2 darauf: &quot;gefühltes dingsbums, die zweitnervigste phrase aller zeiten.&quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uh, ich glaube, ich bin heute schlecht aufgelegt. liebe arbo, nehmen sies nicht persönlich - hat spaß gemacht, ihr stöckchen!</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-01T17:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/2956360/">
    <title>unschärferelationen</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/2956360/</link>
    <description>jetzt doch noch, nach einigem abliegen-lassen, das &lt;a href=&quot;http://suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=41863&amp;hl=dirac&quot;&gt;dirac-buch&lt;/a&gt; von dietmar dath angefangen. nach der etwas ermüdenden lektüre von schwester mitternacht, vom verbrecher verlag in der gewohnten miniaturschrift gesetzt, ist das eine beglückende sache, nicht nur wegen der bewegenden liebesgeschichte zwischen einem computerfuzzi und einer verrückten, die einem das wasser in die augen treibt und alle romantischen reflexe auslöst, die einem überraschenderweise doch noch zur verfügung stehen. auch wegen der totalität, in der die liebe hier dargestellt wird. literatur zu schreiben, physik zu treiben, supertramp zu hören, das sind alles obsessionen und nur unterschiedliche ausformungen des selben großen glücks, in der welt zu sein und sie zu erleben. tut gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[nachtrag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Cynthia, sehen Sie denn nicht, daß ich mich gegenüber meiner Umwelt im Nachteil befinde? Alle um mich herum haben eine Theorie oder Obsession. Ich muß ständig welche erfinden.&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jonathanlethem.com/index.html&quot;&gt;Jonathan Lethem&lt;/a&gt;, Als sie über den Tisch kletterte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und eh klar, dass man mal eine bibliografie der physik-romane erstellen müsste, eine liste der bücher, die über wissenschaft (und naturwissenschaft im speziellen) schreiben und doch nur liebe meinen, liebeliebeliebe immer wieder. daths dirac hab ich noch nicht fertiggelesen, schon finde ich lethem besser, wahrscheinlich aber auch nur, weil der scheiternde protagonist bei lethem sympathischer ist und näher zu kommen erlaubt, mehr emo, das ist es wohl, ich bin doch eine konservative leserin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lethem lässt einen dekonstruktivisten auftreten, der redet zwei minuten über seine theorie, schon muss der physiker kotzen. aus einem wohl fachspezifischen masochismus heraus gefällt mir das. es ist so billig, dass man den autor schon allein dafür lieben muss, sich nicht zu blöd für so ein manöver zu sein. - dahinter steht natürlich nicht mehr als der verdacht, der mich in den endphasen des studiums fast die diplomarbeit nicht fertigschreiben ließ, dass nämlich das alles ein einziger schwindel und humbug und vor allem aber unbrauchbar sei: dass sich nichts damit bewegen lasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die &lt;i&gt;taz &lt;/i&gt;bespricht heute einen sammelband von campus, in dem offenbar ein beitrag sich damit beschäftigt, dass das soziale vom dekonstruktivismus nicht berührt, dass es im schlimmsten fall sogar durch ihn noch zementiert werde. (es hat zehn jahre gedauert, bis sich das, nach butler, überhaupt adäquat formulieren ließ.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie geht bis hinunter zu kehlmanns &lt;i&gt;vermessung der welt&lt;/i&gt;: die denunzierung der geisteswissenschaft durch die literaten, die sich auf die seite der naturwissenschaft schlagen. schreibt die physik über die welt, die literatur über die &lt;strike&gt;liebe&lt;/strike&gt; obsessionen? und gibt es wirklich nicht mehr, über das zu schreiben sich lohnen würde?</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
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