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    <title>liquid center (fließende inhalte in starren formen)</title>
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    <description>fließende inhalte in starren formen</description>
    <dc:publisher>gingerbox</dc:publisher>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:date>2012-08-27T12:27:25Z</dc:date>
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    <title>liquid center</title>
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    <title>Aufgetaucht</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;SAM_1203&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/SAM_1203.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nikolas, *15. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
Weiter geht es &lt;a href=&quot;http://pamelakrumphuber.twoday.net&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>ueberschreitungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-23T14:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/49619205/">
    <title>living center</title>
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    <description>dieses blog ist zuende. der raum, der mir hier geschenkt wurde, ist voll. was fließend war, hat eine form gefunden. jetzt, wo ich das niederschreibe, bemerke ich erst, wie sehr ich dieses ziellose wandern vermisse. die trauer über diesen abschied tut mir gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etwas hat eine form gefunden, und es wird sich in einem halben jahr von mir trennen und mir gegenüberstehen. noch ist es nicht mehr als ein paar bilder, notizen - ein befund im grunde. bald wird das suchen mich ansehen, und ich werde mich anstrengen müssen, nicht knöchern zu sein vor falscher disziplin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies alles denke ich, wenn ich denke: ich mache mir sorgen, ich fasse vorsätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann glotze ich einfach nur aufs handy-display und bin zuversichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komm, kleines u-boot, lass uns tauchen im leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;edit:&lt;/b&gt; bitte dazu nichts auf mein facebook-profil posten.)&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>ueberschreitungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-21T20:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/38770198/">
    <title>die putzfrau lehnte dankend ab</title>
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    <description>&lt;i&gt;mumok // Direktionssekretariat, Teilzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ist mit seiner Sammlung, seinen Ausstellungen und seiner Vermittlungstätigkeit Österreichs zentrale Institution für moderne und zeitgenössische Kunst. Um das Team der Direktion zu verstärken, suchen wir einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin für das Direktionssekretariat im Ausmaß von 20 Wochenstunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Aufgabengebiet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser vielseitigen Position übernehmen Sie zahlreiche administrative Agenden wie zum Beispiel Korrespondenz intern und extern, Terminkoordination, Ablage und Post, Vorbereitung von Besprechungen, Reiseplanung und vieles mehr.  In enger Zusammenarbeit mit der Direktorin und dem Team der Direktion koordinieren und strukturieren Sie komplexe Arbeitsabläufe innerhalb des Museums.  Die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit liegen im kommunikativen und unterstützenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bringen einen Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung mit. Neben hoher Stressresistenz und der Fähigkeit, in einem breiten Aufgabenspektrum die Prioritäten situationsgemäß zu setzen, überzeugen Sie durch Teamfähigkeit, Diskretion, Engagement sowie ein freundliches, professionelles Auftreten. Sicheren Umgang mit MS-Office sowie sehr gute Englisch Kenntnisse in Wort und Schrift setzen wir voraus.  Darüber hinaus sind Sie ein Organisations- und Kommunikationstalent und bringen große Begeisterung für den Kunstbereich mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bieten eine Teilzeitanstellung in einem interessanten und abwechslungsreichen Betätigungsfeld. &lt;b&gt;Die Stelle ist mit einem Bruttomonatsgehalt von &#8364; 850,- dotiert.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (bitte nur in Kopie, die Bewerbungen werden nicht zurückgesandt) richten Sie bis 20. September 2011 an Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, z.Hd. Direktion, Museumsplatz 1, 1070 Wien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>weltbild plus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-07T17:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/38766893/">
    <title>abend am badehaus</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/38766893/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;palmse-mois&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/palmse-mois.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;die ente durchpflügt &lt;br /&gt;
den see aus nachtschwarzem lack&lt;br /&gt;
wie frischen spinat &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>random acts of happiness</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-05T18:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/38761530/">
    <title>BTW</title>
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    <description>dass ich hier plötzlich wieder so schön herumtippse, hat natürlich einen grund: er heißt &quot;homeoffice mit schreibaufgabe&quot;. schön, dass sich die prokrastinationsgewohnheiten offenbar ein leben lang nicht ändern.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>geschmeidige konversation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-01T16:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/38760441/">
    <title>Pseudonym</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/38760441/</link>
    <description>Das klingt doch schon wie ein richtiger Name:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Cavolo Rapa&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der berühmte italienische &lt;strike&gt;Tenor&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;Inspektor&lt;/strike&gt; (oh Mann, mir fallen nur Klischees ein) Blogger mit der schnellen Schnauze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavolo! ruft man laut Leo auch, wenn man seinem Ärger Luft verschaffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefällt mir gut. Ist aber in Wirklichkeit der Name eines meiner Lieblingsgemüse.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>metabloggen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-31T15:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/38759401/">
    <title>ohrwurm mit schmacht</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/38759401/</link>
    <description>zu meinem urlaub auf einem gutshof in estland habe ich mir fast stilgerecht emily brontes &quot;wuthering heights&quot; mitgenommen. verteufelt gut geschrieben, und all der darin enthaltene psychopathische sadismus hat mir ein paar üble alpträume verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber natürlich gibt es den finsteren heathcliff auch längst in einer soften variante. sehen sie bitte unbedingt und sofort &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=c8Tbv7P10io&quot;&gt;laurence olivier (und merle oberon und david niven) in der verfilmung aus dem jahr 1939, besungen von der großartigen kate bush mit ihrem, wie man so schön sagt, &quot;gleichnamigen superhit&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=c8Tbv7P10io&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;305&quot; alt=&quot;heathcliff&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/heathcliff.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
na? wie geht es ihnen jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit dem schmachten. bei diesem blick eines traurigen rehbabies? allein wie er x-beinig über die trockenmauer hüppt, löst sofort nur einen wunsch bei mir aus: hinterher! dann wird scheu am felsen gelehnt und sich später hingeworfen und dabei der zarte nacken gezeigt. (schade nur, dass die dame darauf lediglich mit einem ruppigen ziehen am oberhemd antworten kann.) kugeläugiges ins-fenster-spähen und dabei an der lippe knabbern, linkisch aus dem zimmer stoffeln und dabei eine hose anhaben, die aussieht, als hätte man sich darin verirrt - ich kanns nicht ändern, nein, ich würde es am liebsten auf 20 x 50 meter große plakate schreiben: mir gefällt das, wenn männer so sind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so, jetzt wissen sie&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vielleicht liegts aber auch an frau bushes gesang. würde ich noch bloggen, könnte ich viel über lieder erzählen, in denen frauen im wesentlichen rufen. solche musik wäre mein trigger beim method acting für ansatzloses losheulen.)</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>seelenkiller-sounds</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-30T11:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/18103027/">
    <title>radio kopfbahnhof</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/18103027/</link>
    <description>der neue mp von baden-württemberg war noch nicht einmal angelobt, da meldete ein völlig enthusiasmierter journalist auf swr2 den vollzug. also, was wird der große führer für uns tun? der korrespondent weiß es schon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Winfried Kretschmann empfindet Demokratie und mündige Bürger nicht als störend in der Politik - das muss man vorwegschicken. Für ihn sind sie die Basis jeder Politik und daher schon hilfreich. Deshalb wird er sie mehr einbeziehen in seine Politik.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber kretschmann macht das nicht etwa, weil er spaß daran hat, weil er ziele verfolgt oder auch einfach nur, weil er es kann, nein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kretschmann empfindet Politik als eine dienende Aufgabe, die er auch mit einer gesunden Portion Demut macht. Da liegen die Wurzeln in seinem christlichen Glauben. Und diese Demut, diese Bereitschaft zu dienen, nicht zu vergessen für wen man eigentlich arbeitet - für die Bürgerinnen und Bürger - die nimmt man Kretschmann ab.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ach, möge diese demut die wunden heilen, die die ständige demütigung und gängelung des landesfunks durch 58 jahre cdu-herrschaft geschlagen haben! vergeben - ja. doch vergessen? nimmermehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das ist einer der ganz grundlegenden Unterschiede zu seinem Vorgängen Stefan Mappus, der diese Demut zwar im Wort führte, sie aber nie glaubhaft vertreten konnte.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im unterschied dazu wird unser geliebter silberrücken niemals seine ideale verraten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich glaube Kretschmann hat gar keine Technik der Macht. Das würde ja unterstellen, dass er etwas bewusst tut, um des Machterhalts willen - dass er so ist, wie er ist, um Erfolg und Macht zu haben. Und genau das ist Winfried Kretschmann zutiefst zuwider. Diese Art von Politik liegt im völlig fern. Er ist engagiert, er ist beharrlich, und er tut die Dinge, wenn und weil er überzeugt ist, dass sie richtig sind. Das ist einfach ein ganz anderer Ansatz!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im ernst jetzt: ich kann mir gut vorstellen, was für ein albdruck es gewesen sein muss, im ländle beim swr zu arbeiten. und kretschmann ist ja auch ein sympathischer kopf, den man schnuffig finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das thema lautet &quot;wie tickt winfried kretschmann&quot;, dann darf auch ein bisschen lametta und freihändige fernpsychologie sein. aber wenn man schon solche thesen wie direkt aus dem pr-manual der grünen vertritt, dann sollten in 30 jahren parteizugehörigkeit des mannes doch zumindest ein paar belege für den beschriebenen stil zu finden sein. himmelfix.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>geschmeidige konversation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-13T18:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/16596436/">
    <title>fast fertig</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/16596436/</link>
    <description>neulich habe ich gerade noch davon abstand genommen, den verbliebenen verfügbaren platz in diesem noch immer der kostenlos-kultur zutiefst verpflichteten gratis-blog mit einer riesigen audiodatei vollzuklatschen. statt dessen wird es für die restlichen paar kb noch text und einige schlappe gedanken geben, bevor ich mir das alles hier endgültig als datei runterziehe und mir ein &quot;buch&quot; daraus mache. ob ich liquidcenter dann behalte? nochmal von vorne anfange und unter dem gleichen namen weiterblogge? ich weiß noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das thema lebensplanung beschäftigt den h. und mich noch immer und beschert mir jeden zweiten tag neue überzeugungen, wo und auf welche weise ich für die nächsten paar jahre glücklich und zufrieden sein werde. mittlerweile haben wir gespräche wie das folgende:&lt;br /&gt;
&quot;im grunde war der erste plan doch der beste.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;ja. moment, du meinst den vom freitag, richtig?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;nein, den von ganz am anfang.&quot;&lt;br /&gt;
und so weiter ad infinitum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
körpertechnik: gestern hat man mir innert 10 minuten den letzten weisheitszahn aus dem unterkiefer gefräst, deshalb sitze ich jetzt schon den zweiten tag im krankenstand daheim und blicke schief durch die gegend. ich erinnere mich, dass ich - sonst ein eher zurückhaltender mensch - offenbar aus nervosität vor, während und nach der behandlung recht quasselig aufgelegt war. leider fehlte mir die killerfrage, die ich aber morgen beim ziehen der tamponade anzubringen gedenke:&lt;br /&gt;
&quot;toll, der fortschritt in der zahnmedizin! begeistert mich! haben sie zu silvester im fernsehen gesehen, wie der thomas buddenbrook nach dem zähneziehen gestorben ist? das war was. und sagen sie: wären sie auch zahnarzt geworden, wenn sie so arbeiten müssten?&quot;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>geschmeidige konversation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-03T09:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/16586382/">
    <title>zu viele geschichten von sex und tod</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/16586382/</link>
    <description>vor zwei, drei jahren habe ich mich auch aus dem grund von der aktuellen deutschsprachigen literatur weitgehend verabschiedet, weil mir darin zu oft hintereinander völlig belanglose sexszenen untergekommen sind. jedes buch aufs neue versuchte mich mit roten bäckchen und betont beläufiger miene davon zu überzeugen, dass das thema doch ganz, ganz alltäglich ist und deshalb endlich das große wagnis eingegangen werden müsse, es auch im jeweils zur diskussion stehenden machwerk zur darstellung zu bringen. behold the stream of consciousness! bloß keine gedankenstriche, absätze oder gar leerzeilen einfügen, wenn man doch haarklein ausmalen kann, wie der tag weitergegangen ist, nachdem nele und sascha die tür hinter sich zugezogen haben. mit anderen worten, es war überaus fad und egal oder kurz: schlecht geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich landete bei älteren, politischeren büchern, und hier tat sich nun ein neues problem auf, denn wenn der mensch nicht tschinaggelt, geht er oft recht unfreundlich mit dem nebenmenschen um. er jagt ihn, er sperrt ihn ein, bedroht ihn, quält ihn auf alle erdenklichen arten, schießt ihn tot, hängt ihn auf, schlägt ihm den kopf ab - es ist ein graus und eine qual, und als ich heute in ivo andrics &quot;die brücke über die drina&quot; (EA 1945, meine ausgabe 2011 bei zsolnay) kaum auf seite 64 von knapp 500 schon lesen musste, wie ein mensch gepfählt wird, klappte ich das buch erschrocken zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiß den namen der figur nicht mehr, aber ich weiß noch ganz genau, wie sie in manes sperbers &quot;wie eine träne im ozean&quot; zum ersten mal den galgen sieht, an dem sie in wenigen minuten sterben wird. oder wie in hans falladas &quot;jeder stirbt für sich allein&quot; der otto quangel guillotiniert wird. oder - keine literatur, sondern bühnenkunst vom ostersonntag in wien - die hinrichtungsszene am ende von francis poulencs &quot;dialoge der karmeliterinnen&quot;, ein endloses gemetzel, an dem man wenigstens nicht auch noch durch lesen aktiv mitwirken muss, sondern das zum glück irgendwann von selbst endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit anderen worten, langsam komme ich in eine schwierige lage. welche großen gefühle bleiben mir noch, wenn sex und tod so schwer zu ertragen sind? führt mich mein weg langsam aber sicher zu beißer und pralinenschachtel? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann?</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-27T18:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/14886713/">
    <title>Immer wenn Buchmesse-Zeit ist ...</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/14886713/</link>
    <description>... schaue ich alle Online-Bildergalerien der Branchendienste durch, ob sich der H. nicht doch endlich mal vor ein Objektiv geworfen hat. Schließlich muss ich hier ohne ihn beim Frühstück das Tischtuch anglotzen, da will man doch wenigstens wissen, ob der häusliche Mitbewohner auch &lt;strike&gt;die beiden Bücher für mich erschnorrt, die ich ihm gemailt habe&lt;/strike&gt; erfolgreiche Gespräche führt. Bis jetzt hat er vor Fotografen aber immer noch rechtzeitig Deckung gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tröste mich mit dem &lt;a href=&quot;http://www.buchmarkt.de/content/46260-der-messe-mayer-wie-jedes-jahr-die-kult-kolumne-von-der-leipziger-buchmesse.htm&quot;&gt;Messe-Mayer&lt;/a&gt; auf der Buchmarkt-Site und dem dazupassenden Motto der Daheimgebliebenen: Lesen, lachen, neidisch sein.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>fluessig lesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-18T12:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/14874572/">
    <title>Frauenparkplatz</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/14874572/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/frauenparkplatz2.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;frauenparkplatz2&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/frauenparkplatz2.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/frauenparkplatz2_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Foto-2-&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-2-.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-2-_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Foto-1&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-1.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/Foto-1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
One fine evening in Stuttgart City.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Click aufs Bild macht&apos;s groß.)</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-13T18:09:00Z</dc:date>
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    <title>Das politische Talent</title>
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    <description>DKT, so hieß die österreichische Version von &quot;Monopoly&quot;. DKT stand für &quot;Das kaufmännische Talent&quot;. Und seit der KT, der Karl-Theodor, doch noch zurückgetreten ist und ihm allerorten bitter hinterhergeweint wird, frage ich mich, was es mit der Aussage auf sich hat, er sei das &quot;größte politische Talent&quot; seit Weißgottwann gewesen. Man hat das ja auch Jörg Haider unselig immer nachgesagt: Gefährlicher Mann, politisch bedenklich und absolut unberechenbar - aber was für ein politisches Talent! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &lt;a href=&quot;http://carta.info/38829/zu-guttenberg-ein-talent-verselbststaendigt-sich/&quot;&gt;Carta &lt;/a&gt;macht man sich auch darüber Gedanken. Aber der Text greift m. E. zu kurz, denn die Frage, ob jemand eine gute Ordnung herstellen kann, ist in der Demokratie eben gerade nicht das Kriterium, an dem das politische Talent gemessen wird. Vielmehr müsste &quot;politisches Talent&quot; doch bedeuten, Wähler und Politiker-KollegInnen überzeugen zu können, Debatten zu initiieren und Mehrheiten herzustellen. Ob die daraus entstehende Ordnung dann &quot;gut&quot; oder &quot;schlecht&quot; ist, ist die Wertung, die der Carta-Autor gerade eben vermeiden will. Sie muss in einer Demokratie umstritten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte, mit denen KT assoziiert wurde, waren aufgesetzt und entsprachen nicht der Realität, das ist die ganze magere Wahrheit. Die Sehnsucht nach Eindeutigkeit und alten &quot;Werten&quot; ist groß, das bezeugt die Trauer der vielen, die den KT zurück haben wollen. Aber sie sind nicht politisch.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>weltbild plus</dc:subject>
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    <dc:date>2011-03-06T18:22:00Z</dc:date>
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    <title>Welt und Klang</title>
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    <description>Wie schade, dass die Inszenierung von Brittens &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/theateranderwien#p/a/u/1/DOIPeelGRKU&quot;&gt;&quot;The Rape of Lucretia&quot;&lt;/a&gt; im Theater an der Wien überhaupt keine Aussage treffen wollte. Dabei ginge es eigentlich um so viel Gegenwärtiges: &lt;a href=&quot;http://www.theater-wien.at/index.php/de/spielplan/production/46714/content&quot;&gt;Um Krieg und Vergewaltigung, um Schuld und Unschuld, um die Frage nach dem Wesen der Liebe. &lt;/a&gt;Von mir aus auch um die Erlösung, die das Christentum in die der Hoffnungslosigkeit ausgelieferte antike Welt gebracht hat, wenn es denn hätte sein müssen. Aber gar nichts? Kann es wirklich reichen, einen Lieblingsstar auf die Bühne zu stellen - Angelika Kirchschlager in der Titelrolle - und ansonsten die Handlung zu bebildern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ahnt es schon: Ich meine nein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brittens Musik ist so zart, so emotional und so eingängig, dass ich sie mit Genuss und auch Anteil nehmend hören konnte. Viele schöne, wenn auch ähnliche Stimmen, und eine zweite Dienerin war da, die sang fast überirdisch. Aber szenisch ... Nur ein Beispiel: In der langen, der quälend langen Vergewaltungsszene passiert musikalisch so viel, aber auf der Bühne herrschte Monotonie und Bodenturnen. Vielleicht lag&apos;s auch an der Kirchschlager, die kühl und unbeteiligt auf mich wirkte oder sich einfach mit der Komplexität der Figur und ihrer Problemstellung nicht befassen wollte. Aber wenn die Regie schon keine eigene Idee hat, dann könnte man doch zumindest die Ereignisse in der Musik aufgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb mir nach den knapp zwei Stunden, die das Ganze gedauert hat, noch viel Gelegenheit zum Spekulieren und Weiterdenken. Und als wäre all das nicht wichtig, hat Britten nach &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/theateranderwien#p/a/f/2/SXxuLgCF2rQ&quot;&gt;&quot;Death in Venice&quot;&lt;/a&gt; letztes Jahr auch diesesmal wieder tagelang nachgeklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update:&lt;/b&gt; Angel Blue, Sängerin des Female Chorus in &quot;The Rape of Lucretia&quot;, ist von einem rassistischen Taxler &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1297818808663/Wien-Rassistischer-Taxler-warf-Saengerin-aus-dem-Auto&quot;&gt;aus dem Auto geworfen worden&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    <dc:subject>seelenkiller-sounds</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gingerbox</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-27T17:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://liquidcenter.twoday.net/stories/14632968/">
    <title>Empfehlung</title>
    <link>http://liquidcenter.twoday.net/stories/14632968/</link>
    <description>Frau &lt;a href=&quot;http://www.ringelmiez.de/wordpress/blog/&quot;&gt;Ringelmiez &lt;/a&gt;hat zum 60. Geburtstag meiner Mutter einen ganz prachtvollen Quilt gezaubert, der gestern überreicht wurde und dem Geburtstagskind eine Riesenfreude gemacht hat. Einfühlungsvermögen in die Vorlieben der Beschenkten, viel Liebe für den Job, Geduld mit der Auftraggeberin und einfach schöne, qualitätsvolle Handarbeit - so war das, und deshalb möchte ich die Dame dringend weiterempfehlen. Quilts entstehen mit Auftrag, sie hat aber auch einen &lt;a href=&quot;http://de.dawanda.com/shop/ringelmiez&quot;&gt;Dawanda-Shop&lt;/a&gt; für kleineres Zeugs!&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2756&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/liquidcenter/images/CIMG2756.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>gingerbox</dc:creator>
    
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   <title>find</title>
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